1.Frauen erreichen das Kreispokal-Halbfinale
Veröffentlicht am3. März 2014
von marcus
Ohne Probleme bezwingt unsere 1.Frauenmannschaft in ihrem Pokalspiel den Landesligisten DJK Adler Königshof mit 28:12 (12:4) Toren und zieht damit in das Halbfinale um den Kreispokal ein. Obwohl das Team von ATV-Coach Carsten Hilsemer in der ersten Spielhälfte nur v i e r Gegentreffer hinnehmen musste, war der Trainer dennoch mit der Torausbeute seiner Mannschaft nicht zufrieden, weil der ATV seine Chancen einfach nicht konsequent genug nutzte.
Aldekerk dominiert die Krefelder Adler souverän
Handball-Kreispokal Frauen, Viertelfinale: Gegen den zwei Ligen tiefer beheimateten Krefelder Klub ist der ATV seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Straelen hat hingegen mehr Mühe gegen den Bezirksligisten. Doch das Mohrhoff-Team sichert sich ein Ticket in die nächste Runde.
VON NORBERT HEMMERSBACH UND MICHAEL TERHOEVEN
aldekerk/straelen Wenn auch ein wenig zu lax hat das Team von ATV-Coach Carsten Hilsemer das Ticket für das Handball-Kreispokalhalbfinale gezogen. Gegen die schnelle Spielweise fanden die Königshoferinnen kein Mittel. Straelen hingegen mühte sich sehr in der ersten Hälfte, bevor das Team von Harry Mohrhoff den Schalter umlegte und so die Anrather in ihre Schranken wies.
TV Aldekerk – DJK Adler Königshof 28:12 (12:4). Die ersten 30 Minuten konnten ATV-Trainer Carsten Hilsemer nicht zufriedenstellen. „Uns fehlte in dieser Phase die Genauigkeit beim Abschluss“, sagt er und fügt hinzu: „Erst nach der Pause sind wir richtig in das Pokalspiel gegen Königshof eingestiegen.“ Da hatte er recht. Die Aldekerkerinnen legten in der Tat als Kollektiv in der zweiten Halbzeit ein schnelles Spiel hin, dem die Gäste nur Ratlosigkeit entgegenzusetzen hatten. Und genau die machte den Unterschied zwischen dem Oberligisten und dem Landesligisten aus. Sofern diese Partie zu analysieren ist: Adler Königshof brach in diesem Match defensiv ganz einfach zusammen. Diese organisierte Aggressivität des ATV lähmte das Spiel des Gegners -seine Verteidigung wurde schließlich infiziert von diesem kämpferischen Einsatz. Zur Halbzeit stand es bereits 12:4. Vom Ergebnis her eigentlich schon eine perfekte erste Hälfte. Aldekerks große Qualität war es übrigens bisher, dass sie enge Spiele gewinnen können – das haben ihnen die Handballerinen aus Königshof in dieser Pokalpartie in der Vogteihalle diesmal abgenommen. Das andere Signal, das die Mannschaft von Carsten Hilsemer in die Oberliga funkte, lautete: Wir haben genügend Puste, wenn es in der Restsaison um den Titel geht. Allerdings dürfte ihn der klare 28:12-Sieg gegen Königshof momentan nur bedingt interessieren.
TV Anrath – SV Straelen 20:29 (13:12). Obwohl seine Mannschaft mit neun Toren Vorsprung gewonnen hatte, war Harry Mohrhoff nach der Pokalpartie ein wenig angefressen. Grund dafür war eine erste Halbzeit zum Vergessen. „Die Mädels wollten zwar irgendwie, doch mit Erfolg hatte das nicht wirklich etwas tun“, sagt Straelens Trainer und bringt 30 schlimme Minuten auf den Punkt. So war von einem Drei-Klassen-Unterschied wenig bis nichts zu sehen, machte der Bezirksligist aus Anrath dem Oberligisten aus der Blumenstadt das Leben richtig schwer.
Dementsprechend lagen die Blumenstädter zur Pause fast schon sensationell mit 12:13 hinten. „Das passiert, wenn mit halber Kraft agiert wird. Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, den Schalter rechtzeitig umzulegen“, sagt Mohrhoff. Seine Mannschaft riss sich nach dem Seitenwechsel zusammen. Vor allem die Umstellungen Steffi Heuvels vom Kreis nach Rechtsaußen und Elena Fiedler aus dem Rückraum an den Kreis zu befördern, entpuppte sich als goldrichtig. Zudem wurde geradliniger und wesentlich konzentrierter agiert. Logische Konsequenz: Der SVS wendete das Blatt und steuerte bald einem doch noch souveränen Sieg entgegen. Am Ende siegte Grün-Gelb mit einem klaren 29:20.
Statistik
So spielten die Straelener und Aldekerker
SV Straelen: Bleidtner, Pieper – Fiedler (8/2), Linssen (4), Heuvels (4), Sewing (4/1), Heinrich (3), S. Pellens (2), van Bebber (1), Geelen (1), N. Pellens (1), Maeß (1), Glawe.
TV Aldekerk: Cengiz, Giesler – Greverath (4), Hölters (5), Wolf (6), Kurtz (2), Waltereit, Scicolone (2), Otten (4), Beyer (1) Bergmayer (4).
Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Rheinische Post Geldern
Erscheinungstag Montag, den 03. März 2014
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