1. Männer bewingen SV Straelen in einem Vorbereitungsspiel
Veröffentlicht am18. August 2014
von marcus
In einem Vorbereitungsspiel bezwingt unsere 1. Männermannschaft den Landesligisten SV Straelen deutlich mit 39:25 (20:11) Treffern. Beim ATV funktionierte das Zusammenspiel zwischen den beiden Youngstern Lukas Hüller und Jonas Mumme ganz besonders gut. Letzterer war mit 11 Toren erneut bester Torschütze des Turnvereins.
SV Straelen hält gegen TV Aldekerk lange Zeit gut mit
Handball-Landesligist verliert Testspiel gegen den Oberligisten mit 25:39. Trainer Dieter Pietralla zeigte sich dennoch zufrieden.
VON MICHAEL TERHOEVEN
Straelen Dieter Pietralla, Trainer des Handball-Landesligisten SV Straelen, zog nach dem ersten echten Härtetest der Saison-Vorbereitung ein positives Fazit. „Aldekerk hat hier nicht im Schongang agieren können“, hatte er trotz der am Ende deutlichen 25:39 (11:20)-Niederlage gegen den benachbarten Oberligisten mehr als nur ein paar gute Ansätze gesehen. Sein Pendant Achim Schürmann wirkte hingegen ein wenig angefressen. „Spielerisch war das in Ordnung, phasenweise sogar richtig gut. Was mir aber überhaupt nicht gefallen hat, waren die vielen Nachlässigkeiten, die wir uns vor allem im Angriff geleistet haben“, meinte der Coach des TV Aldekerk.
Wenn ein Landesligist auf einen ambitionierten Oberligisten trifft, sind die Rollen klar verteilt. Doch vom Anpfiff an wurde deutlich, dass die Grün-Gelben sich nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben würden. Mit schnellem Spiel unter der umsichtigen Regie von Neuzugang Nelson Weisz kreierten die Blumenstädter regelmäßig gute Chancen. Allein: Zählbares wollte dabei in der ersten Viertelstunde nur selten herausspringen.
Weitaus effektiver agierte Aldekerk. Vor allem die Achse Lukas Hüller/Jonas Mumme harmonierte hervorragend, stellte den Gastgeber vor unlösbare Probleme. Nach 17 Minuten hatte Mumme acht von zehn ATV-Treffern erzielt und so großen Anteil an der 10:4-Führung des Favoriten, der sich bis zur Pause auf 20:11 absetzen konnte.
Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff gehörten dem SV Straelen. Bissig in der Abwehr und stark im Gegenstoß konnte Grün-Gelb auf 18:25 verkürzen. Schürmann, der auf den Einsatz von Christoph Kleinelützum und Fabian Schneider verzichtete, hatte genug gesehen. Auszeit. Allein die erhoffte Wirkung blieb aus, denn bis zum 23:30 (51. Minute) ließ sich der SVS nicht abschütteln. „Wir mussten beißen“, zollte der ATV-Coach, der mit seiner Mannschaft am Morgen noch eine intensive Trainingseinheit absolviert hatte, den Blumenstädtern seinen Respekt.
Denen ging erst in den Schlussminuten die Luft aus. Aldekerk ließ sich nicht zweimal bitten, schraubte das Ergebnis durch zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße bis auf 39:25 hoch. „Uns fehlte es an körperlicher und geistiger Frische, um beim hohen Tempo des ATV bis zuletzt dagegen halten zu können. Auch das macht einen Zwei-Klassen-Unterschied aus“, erklärte Pietralla den Einbruch.
SV Straelen: Kox, Pieper – Groetelaers (7/1), Meyer (4), Andreas (3), Arts (2), Weisz (2), N. Rufatovic (2), Janßen (2), Bayer (1), Verbeek (1), Schiffer (1), D. Rufatovic.
TV Aldekerk: Thommessen, Benninghoff – Mumme (11/5), Dickel (8/2), Küsters (5), Jentjens (4), Tebyl (3), S. Greven (3), Kempmann (2), C. Greven (1), Culm (1), Rampyapedi (1), Hüller, Vogel.
Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Rheinische Post Geldern
Erscheinungstag Montag, den 18. August 2014
Seite 20
SV Straelen hält gegen TV Aldekerk lange Zeit gut mit
Handball-Landesligist verliert Testspiel gegen den Oberligisten mit 25:39. Trainer Dieter Pietralla zeigte sich dennoch zufrieden.
VON MICHAEL TERHOEVEN
Straelen Dieter Pietralla, Trainer des Handball-Landesligisten SV Straelen, zog nach dem ersten echten Härtetest der Saison-Vorbereitung ein positives Fazit. „Aldekerk hat hier nicht im Schongang agieren können“, hatte er trotz der am Ende deutlichen 25:39 (11:20)-Niederlage gegen den benachbarten Oberligisten mehr als nur ein paar gute Ansätze gesehen. Sein Pendant Achim Schürmann wirkte hingegen ein wenig angefressen. „Spielerisch war das in Ordnung, phasenweise sogar richtig gut. Was mir aber überhaupt nicht gefallen hat, waren die vielen Nachlässigkeiten, die wir uns vor allem im Angriff geleistet haben“, meinte der Coach des TV Aldekerk.
Wenn ein Landesligist auf einen ambitionierten Oberligisten trifft, sind die Rollen klar verteilt. Doch vom Anpfiff an wurde deutlich, dass die Grün-Gelben sich nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben würden. Mit schnellem Spiel unter der umsichtigen Regie von Neuzugang Nelson Weisz kreierten die Blumenstädter regelmäßig gute Chancen. Allein: Zählbares wollte dabei in der ersten Viertelstunde nur selten herausspringen.
Weitaus effektiver agierte Aldekerk. Vor allem die Achse Lukas Hüller/Jonas Mumme harmonierte hervorragend, stellte den Gastgeber vor unlösbare Probleme. Nach 17 Minuten hatte Mumme acht von zehn ATV-Treffern erzielt und so großen Anteil an der 10:4-Führung des Favoriten, der sich bis zur Pause auf 20:11 absetzen konnte.
Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff gehörten dem SV Straelen. Bissig in der Abwehr und stark im Gegenstoß konnte Grün-Gelb auf 18:25 verkürzen. Schürmann, der auf den Einsatz von Christoph Kleinelützum und Fabian Schneider verzichtete, hatte genug gesehen. Auszeit. Allein die erhoffte Wirkung blieb aus, denn bis zum 23:30 (51. Minute) ließ sich der SVS nicht abschütteln. „Wir mussten beißen“, zollte der ATV-Coach, der mit seiner Mannschaft am Morgen noch eine intensive Trainingseinheit absolviert hatte, den Blumenstädtern seinen Respekt.
Denen ging erst in den Schlussminuten die Luft aus. Aldekerk ließ sich nicht zweimal bitten, schraubte das Ergebnis durch zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße bis auf 39:25 hoch. „Uns fehlte es an körperlicher und geistiger Frische, um beim hohen Tempo des ATV bis zuletzt dagegen halten zu können. Auch das macht einen Zwei-Klassen-Unterschied aus“, erklärte Pietralla den Einbruch.
SV Straelen: Kox, Pieper – Groetelaers (7/1), Meyer (4), Andreas (3), Arts (2), Weisz (2), N. Rufatovic (2), Janßen (2), Bayer (1), Verbeek (1), Schiffer (1), D. Rufatovic.
TV Aldekerk: Thommessen, Benninghoff – Mumme (11/5), Dickel (8/2), Küsters (5), Jentjens (4), Tebyl (3), S. Greven (3), Kempmann (2), C. Greven (1), Culm (1), Rampyapedi (1), Hüller, Vogel.
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