1.Frauen unterliegen im Spitzenspiel gegen Lank
Veröffentlicht am30. November 2014
von marcus
Im Spitzenspiel der Handball-Oberliga unterlag unsere 1.Frauenmannschaft am vergangenen Samstag gegen den bisherigen Tabellendritten Treudeutsch Lank mit 22:25 Toren. Und wie bei der Niederlage gegen den Tabellenführer Düsseldorf war es erneut eine „verkorste“ erste Hälfte, die den ATV auf die Verliererstraße brachte. Mit einer schwachen Angriffsleistung und einer Abwehr, die viel zu leicht auszuspielen war, lag das Hilsemer-Team nach 30 Minuten bereits mit 7:16 Toren fast aussichtslos hinten. Zwar bäumte sich der ATV in Hälfte Zwei noch einmal auf, konnte aber nicht mehr als eine Ergebnisverbesserung erreichen.
ATV-Handballerinnen fallen auf den vierten Platz zurück
Oberligist verliert bei Treudeutsch Lank mit 22:25 und verabschiedet sich vorerst aus dem Titelrennen.
Aldekerk (CaB) Eine Woche nach der 20:22-Niederlage gegen Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf mussten die Handballerinnen des TV Aldekerk bereits den nächsten Rückschlag im Oberliga-Titelrennen hinnehmen. Die Gäste zeigte gegen eine bieder, aber effektiv aufspielende Lanker Mannschaft eine enttäuschende Vorstellung und haben sich vorerst aus dem Kreis der Spitzen-Mannschaften verabschiedet.
Das Positive am Samstagabend war aus Aldekerker Sicht noch das recht knappe Ergebnis, mit dem die Gäste nach den 60 enttäuschenden Minuten noch recht gut bedient waren. Eine defensive Deckungsformation reichte den Gastgeberinnen, um dem ATV den Zahn zu ziehen und zur Harmlosigkeit zu verdammen.
„Der erste Abschnitt war schlichtweg katastrophal“, räumte Aldekerks Coach Carsten Hilsemer nachher ein. Tatsächlich fand seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit kein Mittel, um den Abwehrriegel ins Wanken zu bringen. Die Aldekerker Angriffsbemühungen blieben harmlos, die erzielten Tore eher Zufallsprodukte als gezielte Aktionen. In dieser Phase wird Hilsemer seine Regisseurin Verena Wolf, die wegen einer Erkrankung passen musste, schmerzlich vermisst haben. Es fehlte eine Spielerin auf dem Feld, die in der Lage gewesen wäre, das Spiel in die Hand zu nehmen und zu strukturieren. Fabienne Huppers und Daria Komander taten zwar ihr Bestes, standen an diesem Abend allerdings ziemlich allein auf weiter Flur.
Besser wurde es erst Mitte des zweiten Durchgangs, als den Gastgeberinnen die Kräfte schwanden. Die ATV-Auswahl kam zwar noch einmal heran, scheiterte aber an den eigenen Fehlern. „So können wir da oben nicht dranbleiben“, sagte Hilsemer, der schmerzlich erkennen musste, dass Anspruch und Wirklichkeit bisweilen sehr weit auseinanderklaffen.
ATV: Cengiz, Giesler – Huppers (6), Komander (5), Bergmayer (4), Bönners (3), Beyer (1), Otten (1), Esser (1), Akeredolu (1/1), Rütten und Greverath.
Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Rheinische Post Geldern
Erscheinungstag Montag, den 01. Dezember 2014
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