U18 Weltmeisterschaft – Deutschland holt Silber!! Jochims im All-Star-Team!!
Veröffentlicht am1. August 2014
von marcus
Die deutschen U18 Mädchen mit den beiden ATV´lerinnen Jessica Jochims und Alina Grijseels unterliegen im Finale um die Weltmeisterschaft starken Rumäninnen mit 21:32 Toren. Nach einem überragenden Turnier bleibt also die Silbermedaille für das deutsche Team, dass mit dem Einzug ins Finale viel mehr erreicht hat, als viele im Vorfeld erwartet haben. Herzlichen Glückwunsch zur Vize-Weltmeisterschaft an die gesamte deutsche Mannschaft und besonders an Alina und Jessica! Für Jessica Jochims kam es am Ende noch besser. Sie wurde aufgrund ihrer überragenden Leistungen während des gesamten Turniers ins All-Star-Team der Weltmeisterschaft berufen. Eine bessere Bestätigung ihrer Leistungen gibt es nicht. Das schaffte ausser ihr nur noch eine Deutsche: Emily Bölk aus Buxtehude.grijseels alina web
FINALE! Deutsche U18 kämpft nach 26:24 über Dänemark um WM-Gold
Die weibliche U18 des Deutschen Handballbunds hat am Freitagabend Geschichte geschrieben: Durch eine herausragende zweite Halbzeit hat die Mannschaft des Trainergespanns Frank Hamann und Nico Kiener das WM-Halbfinale gegen den Favoriten aus Dänemark mit 26:24 (10:10) gewonnen und kämpft am Sonntag (17 Uhr) im mazedonischen Ohrid gegen Rumänien um die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft. Und vielleicht ist Mazedonien ein gutes, goldenes Pflaster: denn im Balkanstaat glückte den deutschen Juniorinnen (U20) vor sechs Jahren der WM-Titel, durch einen Finalsieg gegen Dänemark.
Erstmals überhaupt hatte eine deutsche weibliche U18 in einem WM-Halbfinale gestanden – und am Ende hüpften und tanzten die Spielerinnen über das Feld. Genau drei Wochen nachdem die deutsche U20 unglücklich ihr WM-Halbfinale gegen Korea in Kroatien verloren hatte, machte es die Jugend-Nationalmannschaft besser.
Angeführt von der vor allem nach der Pause überragenden Torfrau Jessica Jochims zogen Emily Bölk & Co. den Däninnen den Zahn. In der ersten Hälfte, die auf beiden Seiten von viel Hektik, aber auch starken Defensivreihen geprägt war, lagen die Skandinavierinnen (EM-Dritte 2013) noch bis kurz vor dem Pausenpfiff ständig vorne, aber nach dem 10:10 nach 30 Minuten lief es auf deutscher Seite wie am Schnürchen.
Jochims hielt ihren Kasten sauber, die Abwehr stand bärenstark – und im Angriff wartete die DHB-Auswahl geduldig auf ihre Chance. Das 11:10 war die erste Führung, und weil Dänemark in den ersten neun Minuten von Durchgang zwei nur einmal traf, hieß es schnell 15:11.
Und diesen Vorsprung hielt die bravourös kämpfende deutsche Mannschaft bis zum Schluss. Beim 20:15 (49.) betrug der Vorsprung erstmals fünf Tore – und spätestens beim 23:17 durfte der EM-Zehnte von 2013 vom Finale träumen. Zwar konnten die Däninnen noch einmal auf 20:23 verkürzen, aber spätestens, als Luisa Sturm zum 24:20 fünf Minuten vor dem Abpfiff traf, war den Deutschen die Finalteilnahme nicht mehr zu nehmen.
Beste DHB-Torschützin war erneut Emily Bölk, die nach ihren sieben Treffern gegen Dänemark nun 62 WM-Tore auf ihrem Konto hat. Daneben trafen Alina Grijseels und Sturm jeweils viermal. Die deutsche Matchwinnerin war allerdings Torfrau Jochims, die am Ende 15 dänische Würfe abgewehrt hatte. Somit war auch die Revanche für die 25:27-Niederlage gegen Dänemark in der Vorrunde geglückt – und nun haben die Schützlinge von Frank Hamann und Nico Kiener die nächste Rechnung offen: denn auch gegen Finalgegner Rumänien hatte es in der Vorrunde eine Niederlage gegeben (25:28).
Im ersten Halbfinale hatte sich Rumänien mit 28:25 gegen Montenegro durchgesetzt. Die DHB-Auswahl hat mit dem Halbfinalerfolg ihre Siegesserie in der K.o.-Runde fortgesetzt – nach dem 35:29 gegen Korea im Viertelfinale und dem 40:39 nach Siebenmeterwerfen gegen Portugal im Achtelfinale. Gewinnt das deutsche Team am Sonntag Gold, ist man automatisch für die U20-WM 2016 qualifiziert.
Deutschland – Dänemark 26:24 (10:10)
Deutschland: Jochims, Centini; Körner (3), Irmler (1), Grijseels (4/1), Burkholder, Reimer, Pichlmeier (1), Rode, Bok, Sturm (4), Ingenpaß, Mitrovic, Friedberger (3), Peter (3), Bölk (7/5)
Quelle: Homepage des Deutschen Handball Bundes

















